Tagebau Garzweiler: Weiterer Baustein des „Grünen Bands“ in Jackerath und Holzweiler eröffnet

 

Zwei markante Stahlstelen mit Informationstafeln markieren seit dem 7. November 2019 einen weiteren Teilabschnitt des Wegs entlang des Grünen Bandes. Der erste Teilabschnitt war im Mai diesen Jahres auf der gegenüberliegenden Seite des Tagebaus in Jüchen eröffnet worden. Die Standorte der Stelen befinden sich auf dem die neue Landstraße L19n begleitenden Radweg in Titz-Jackerath und dem Erkelenzer Stadtteil Holzweiler. Der grüne Pfeil der vier in die Zukunft weisenden Pfeile des LandFolge-Logos ist in vielfacher Ausführung auf dem Radweg vor den Stelen aufgebracht und markiert die jeweiligen Startpunkte in beiden Ortschaften, die durch die neue Landstraße miteinander verbunden sind.

 

Im Grünen Band soll zukünftig ein Radweg einmal komplett um den Tagebau führen und damit ein verbindendes Element zwischen den Kommunen bilden. Markante Punkte wie die neuen Stahlstelen sollen diesen Zukunftsgedanken schon jetzt mit jedem weiteren Teilstück des Bands erlebbar machen. Der Zweckverband LandFolge Garzweiler als Entwickler dieses Raums macht damit seine Arbeit für alle Anwohner und Besucher sichtbar.

 

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, von RWE Power und Bürgerforen waren bei der Eröffnung anwesend. Zweckverband-Geschäftsführer Volker Mielchen erläuterte Herkunft und Bedeutung der Stelen: „Es sind RWE-Stahlbauteile, aus denen Einzelstücke als Ersatzteile für Maschinen und Fuhrpark ausgebrannt wurden. Diese robusten, stähleren Platten symbolisieren die Bergbautradition. Durch die ausgebrannten Formen schimmert die Landschaft; insofern sind die Stelen weitere verbindende Elemente zwischen früherer, jetziger und zukünftiger Nutzung dieses Reviers.“

 

Jürgen Frantzen, Bürgermeister der Gemeinde Titz, betonte, wie wichtig es sei, Aufbruch sichtbar zu machen: „Wir zeigen auf positive Weise, was alle wissen wollen: Was bedeuten die Folgen des Tagebaus, und welche Chancen ergeben sich daraus für die Anwohner?“ Der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen lobte das bürgerliche Engagement der Tagebau-Anrainer: „Wir kriegen hier Dinge hin, die das Leben lebenswert machen. Das haben wir versprochen, und heute halten wir es mit der Eröffnung dieses neuen Abschnitts des Grünen Bands zum wiederholten Male ein.“ Dem schloss sich Michael Eyll-Vetter, Leiter Tagebauentwicklung bei RWE Power, an: „Wir halten unseren Fahrplan ein und sehen die Partnerschaft mit dem Zweckverband und den Städten und Gemeinden in dieser Region als Chance, Zukunft nachhaltig zu gestalten.“

 

Auch Wolfgang Sieben, Vorsitzender des Jackerather Dorfforums, freute sich über die Stelen: „Ich hoffe, dass auch die mittelbar am Tagebau gelegenen Orte von der wachsenden Aufmerksamkeit unserer Aktivitäten profitieren“, sagte er. Artur Faulhammer, Ortsvorsteher der Tagebaurand-Ortschaft Jackerath, freut sich, „dass die umliegenden Orte, denen der Tagebau viel genommen hat, nun etwas zurück bekommen. Insofern begrüße ich jedes neue Stück Grünes Band und warte jetzt schon auf den nächsten Teilabschnitt.“

 

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Kontakt Zweckverband: Volker Mielchen, Geschäftsführer Zweckverband LandFolge Garzweiler, In Kuckum 68a, 41812 Erkelenz / Telefon: 02164-950 44 23 E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Eröffnung "Grünes Band" in Jackerath und Holzweiler
 

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