Kommunen am Tagebaurand wollen Planungsverband gründen

Die Städte Erkelenz, Mönchengladbach sowie die Gemeinden Jüchen und Titz beabsichtigen die Gründung eines informellen Planungsverbandes, um im Rahmen der zukünftigen Planung und Gestaltung der von den Tagebaufolgen betroffenen Region, nachhaltige Konzepte ohne kommunale Grenzen entwickeln zu können. Als übergeordnete Ziele sollen die Aufstellung eines Masterplans für die Region erarbeitet sowie langfristig die Gründung eines interkommunalen Zweckverbandes angestrebt werden.

 

Getroffen haben sich nun bei einer Auftaktveranstaltung in den Räumen der Kreissparkasse in Erkelenz rund 50 Mitglieder der Räte aller vier Kommunen, um über das Vorhaben informiert zu werden, zu diskutieren und den für Ende 2014 vorgesehenen politischen Beschluss vorzubereiten. Eingeladen waren neben den politischen Vertretern der beteiligten Kommunen, u.a. der durch die Veranstaltung führende Herr Dr. Molitor von der Region Köln-Bonn sowie Vertreter der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR), der Aachener Stiftung Kathy-Beys und der RWE Power AG.

 

Die Vertreter der Städte Erkelenz, Mönchengladbach sowie der Gemeinden Jüchen und Titz haben sich am 14.01.2013 erstmals zu einem Austausch bezüglich der Tagebaurandproblematik getroffen. Am 15.01.2014 erklärten die (Ober-) Bürgermeister der vier Kommunen gegenüber der Öffentlichkeit, dass sie eine interkommunale Zusammenarbeit anstreben, um eine zukunftsfähige Entwicklung der Region trotz der Beeinträchtigungen durch den Tagebau zu erreichen. Auf der Auftaktveranstaltung zur Gründung des informellen Planungsverbandes am 19.11.2014 betonten die (Ober-) Bürgermeister der vier Kommunen die Wichtigkeit des gemeinsamen Auftretens in der Öffentlichkeit sowie die Notwendigkeit, die Probleme und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Tagebaurandlage gemeinsam anzugehen. Die interkommunale Zusammenarbeit wird hierbei als geeignetes Werkzeug angesehen, um langfristig den sich hieraus ergebenden Aufgaben zu stellen und gemeinsam für die Region eine lebenswerte Zukunftsperspektive ohne kommunale Grenzen entwickeln zu können.

 

Zitat Bürgermeister Jürgen Frantzen: „Eine verstärkte Zusammenarbeit der vier Anrainerkommunen des Tagebaus Garzweiler II ist wichtig, damit wir Interessen bündeln und die Gestaltung des Raums – auch für die Zeit nach dem Bergbau – gemeinsam koordinieren können. Diese Form der Zusammenarbeit, über die wir Perspektiven für unsere Region entwickeln werden, wäre auch ohne die angekündigte Leitentscheidung sinnvoll und richtig. Nun, da diese Leitentscheidung konkret vorbereitet wird, ist die vertrauensvolle Kooperation unter uns Nachbarn noch wichtiger.“

Bürgermeister Peter Jansen und seine Amtskollegen Hans Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Stadt Mönchengladbach, 3. v.l.), Jürgen Frantzen (Bürgermeister Gemeinde Titz, 2. v.l.) und Harald Zillikens (Bürgermeister Gemeinde Jüchen, links). Am Rednerpult steht Herr Dr. Reimar Molitor von der Region Köln/ Bonn e.V.
 

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